Ist Stress immer schlecht?

Guter Stress anstatt stressfrei sollte das Ziel sein, denn wer rastet der rostet.

In der Wissenschaft werden zwei verschiedene Stressarten unterschieden. Es gibt den “guten” Eustress und den “schlechten” Disstress. Anstatt auf Stress grundsätzlich zu verzichten, solltest du lernen diese beiden Stresstypen voneinander zu unterscheiden.  

Distress: Darunter fallen alle unangenehm wirkenden Stressoren, die du als bedrohlich und anstrengend empfindest: Angstsituationen, Zeitdruck, Arbeiten, die du partout nicht machen willst. Diese Stressform macht sich körperlich durch vermehrte Ausschüttung von Stresshormonen bemerkbar sowie durch langfristig anhaltende Erschöpfungszustände. Bist du diesem Stress zu häufig ausgesetzt, kann er dich auf Dauer krank machen – der klassische Burn-out Fall.

Eustress: Damit fasst man alle Ereignisse zusammen, die uns aktivieren und motivieren, anstatt belastend zu wirken. Überall da, wo wir uns angespornt, voller Tatendrang und glücklich fühlen ist Eustress beteiligt. Diese Stressform bringt uns zu Höchstleistungen und ermüdet uns nicht im Geringsten. Im Gegenteil, sie erhält und gesund und produktiv. Sport, Arbeit und Hobbies bei denen wir mit Herzblut dabei sind, sind gute Beispiele für gesunden Stress.

Was heißt das jetzt für mich?

1) Finde für dich heraus, welche Dinge in deinem Alltag guten und schlechten Stress auslösen.

2) Erholung von Distress muss nicht unbedingt passiv sein, aktiver Stressabbau durch Bewegung oder angenehme mentale Aktivität – z. B. die Ausübung von für dich interessanten Hobbies – ist viel effektiver.

3) Versuche Disstress zu vermeiden oder zumindest mit genügend Eustressauszugleichen.

4) Oft hängt es sehr stark von unserer persönlichen Sichtweise ab, was wir unter Eustress und Distress verstehen. Gewisse Stressereignisse können wir von schlechten in guten Stress umdeuten.

Hab einen eustressreichen Tag!